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Einführung in Penetrationstests nach BSI-Empfehlungen

In der heutigen digitalen Welt sind Unternehmen ständig Bedrohungen ausgesetzt, die ihre IT-Sicherheit gefährden. Penetrationstests, auch bekannt als Pentests, sind eine bewährte Methode, um die Widerstandsfähigkeit der IT-Infrastruktur gegen solche Angriffe zu prüfen. Dieser Artikel, der erste Teil unserer dreiteiligen Reihe, gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Penetrationstests nach den Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und erläutert, wie diese Tests dazu beitragen, Schwachstellen zu identifizieren und die Sicherheit Ihrer Systeme zu erhöhen.

Warum sind Penetrationstests sinnvoll?

Penetrationstests (Pentests) sind ein wesentliches Instrument zur Sicherstellung der IT-Sicherheit in Unternehmen. Diese Tests simulieren Angriffe auf die IT-Infrastruktur, um Schwachstellen zu identifizieren, bevor sie von echten Angreifern ausgenutzt werden können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Penetrationstests, um die Sicherheit technischer Systeme zu erhöhen, Schwachstellen zu identifizieren, die IT-Sicherheit durch einen externen Dritten zu bestätigen und die organisatorische sowie personelle Infrastruktur zu verbessern.

Zielsetzungen von Penetrationstests

  1. Erhöhung der Sicherheit technischer Systeme: Penetrationstests helfen, die Sicherheit technischer Systeme wie Firewalls, Router und Web-Server zu überprüfen und zu verbessern.
  2. Identifikation von Schwachstellen: Sie ermöglichen die Identifikation von Schwachstellen, die als Grundlage für Sicherheitsmaßnahmen dienen.
  3. Bestätigung der IT-Sicherheit durch einen externen Dritten: Regelmäßige Penetrationstests durch externe Experten bestätigen die Sicherheitsstandards und schaffen Vertrauen bei Kunden und Partnern.
  4. Erhöhung der Sicherheit der organisatorischen und personellen Infrastruktur: Tests können auch die organisatorischen Prozesse und das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter prüfen und verbessern.

Vorgehensweise für Penetrationstests

Ein Penetrationstest folgt einer strukturierten Methodik, die in mehrere Phasen unterteilt ist:

  1. Planung und Vorbereitung: Definition der Ziele und des Umfangs des Tests, Berücksichtigung rechtlicher Aspekte und Auswahl der Module.
  2. Informationsbeschaffung: Sammlung und Analyse von Informationen über das Zielsystem.
  3. Bewertung der Informationen: Analyse der gesammelten Daten, um potenzielle Schwachstellen zu identifizieren.
  4. Durchführung aktiver Tests: Versuch, die identifizierten Schwachstellen auszunutzen, um die Sicherheit des Systems realitätsnah zu testen.
  5. Berichterstellung und Nachbereitung: Dokumentation der gefundenen Schwachstellen und Empfehlungen zur Behebung.

Durch die systematische Durchführung dieser Phasen kann ein umfassendes Sicherheitsbild der IT-Infrastruktur erstellt und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit implementiert werden.

 

Ansprechpartner
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